Doppelte Katastrophe.

Stellen Sie sich vor: Ein junger Mensch erleidet einen Schicksalsschlag und wird zum Pflegefall. Familie und Angehörige können die Pflege auf Dauer nicht übernehmen. Eine Betreuung wird angeordnet. Das bedeutet in der Regel: Ganz gleich, ob 18, 38 oder 58 – nächste Station Seniorenheim.

Dort erwartet sie Versorgung nach Seniorenbedürfnissen. Für diese jungen Menschen heißt das im Klartext: Unterforderung
statt Förderung. Das Diakoniewerk Kirchröder Turm hat dieses Problem erkannt und möchte den Fehlplatzierungen in Seniorenheimen konsequent entgegentreten.

 

Licht am Horizont.

Bundesweit klafft für junge Pflegebedürftige eine enorme Versorgungslücke. Diese soll mit dem Pilotprojekt yocas geschlossen werden. Das Diakoniezentrum Springe als integriertes Versorgungszentrum möchte ab Sommer 2013 jungen pflegebedürftigen Menschen ein passendes Zuhause bieten.

Hierzu wird in Springe eine neue Form von Lebensgemeinschaft für junge Pflegebedürftige geschaffen. Das Konzept hat das Potenzial, Vorreiter für andere Einrichtungen dieser Art in der Bundesrepublik zu werden. Da die üblichen staatlichen Mittel zur Förderung eines solchen Projektes aber längst nicht ausreichen, gilt es, für yocas Spender und Sponsoren zu gewinnen.